Zum Inhalt

Vermittlung von Heizungsbetrieben in Ruhrgebiet, Sauerland und Siegerland

HeizungsdienstRuhr · Sauerland

Vorsorge und Sicherheit

Die Heizung vor den ersten Frösten durchgehen

Die Morgen werden kühler, der Atem zeigt sich im Hof, und die Heizung hat den ganzen warmen Teil des Jahres still gestanden. Wer jetzt in Ruhe nachsieht, entdeckt Kleinigkeiten, solange noch kein Frost drückt. Mit wenigen Handgriffen, die jeder machen darf, wird aus der Anlage kein Überraschungspaket am ersten kalten Abend.

Heizungsdienst anrufen01579 2842272

Heizungsfachkraft und Hausbesitzerin besprechen am Heizkörper die Einstellung – Die Heizung vor den ersten Frösten durchgehen

Sichtprüfung am Gerät und im Heizraum

Beginnen Sie mit einem Blick in den Heizraum.

Ist alles trocken, liegt keine Pfütze unter Leitungen oder Gerät, und riecht es neutral? Spuren von Wasser an Ventilen oder Verschraubungen sind ein Hinweis für die Fachkraft. Abgestandene Luft, Rauch- oder Ölgeruch sind es ebenfalls. Fassen Sie nichts an, sondern notieren Sie, was Sie sehen, und machen Sie ein Foto.

Schauen Sie auch auf Abgasrohr und Schornstein, soweit sie ohne Leiter zu sehen sind. Sichtbare Verfärbungen, Ruß oder lockere Verbindungen melden Sie der Fachkraft, statt selbst etwas zu richten. An Gasleitung, Brenner und Abgasweg haben Laien nichts verloren. Bei Gasgeruch lesen Sie Gasgeruch im Haus: richtig handeln und verlassen das Haus.

Thermostate, Heizkörper und Druck kontrollieren

  • Drehen Sie die Thermostate nacheinander auf, und fühlen Sie nach einiger Wartezeit, ob jeder Heizkörper warm wird. Bleibt einer kalt, während die Nachbarn heizen, kann der Ventilstift festsitzen, was der Beitrag zum Ventilstift beschreibt. Wurde der Kopf lange nicht bewegt, hilft es oft, ihn kurz abzunehmen und wieder aufzusetzen.

  • Entlüften Sie Heizkörper, die oben kalt bleiben, mit dem Entlüftungsschlüssel und einem Tuch darunter. Schalten Sie die Pumpe auf Anleitung hin vorher aus oder warten Sie kurz. Ist Luft entwichen und kommt nur noch Wasser, schließen Sie das Ventil. Anschließend werfen Sie einen Blick aufs Manometer, denn Entlüften kann den Druck senken. Der Weg dahin steht im Beitrag Manometer ablesen.

  • Liegt der Druck unter dem Mindestwert der Anleitung, so gilt: Wasser zuzugeben wäre allenfalls ein Schritt aus dem Handbuch, sonst bleibt es der Fachkraft überlassen. Fällt der Druck innerhalb weniger Tage erneut, spricht das für eine undichte Stelle oder ein defektes Ausdehnungsgefäß, was Sache der Fachkraft ist. Ein Zettel mit Werten und Datum gibt der Fachkraft einen klaren Anhaltspunkt.

Öl, Wärmepumpe und Fernwärme vor dem Start

Hängt das Haus an einem Öltank, schauen Sie auf die Füllstandsanzeige. Reicht der Vorrat nicht für die kalte Zeit, bestellen Sie rechtzeitig nach. Ein leergefahrener Tank führt zu Luft in der Leitung, die nur die Fachkraft beseitigt. Nach dem Tanken gibt es keinen Startversuch und keine Entstörtaste, wie der Beitrag zum leeren Öltank schildert. Geruch im Keller melden Sie unbedingt.
Bei der Wärmepumpe schauen Sie nach dem Außengerät.
Laub, Zweige und Bewuchs entfernen Sie von Hand, damit die Luft strömen kann. Eis oder Beschädigungen lassen Sie unberührt und melden sie. Prüfen Sie am Regler, ob eine Fehlermeldung gespeichert ist. Das Gerät selbst bleibt zu, und alle Arbeiten an Verdichter, Kältekreis und Elektrik übernimmt der Fachbetrieb.
Wer Fernwärme bezieht, verstellt an der Übergabestation nichts. Prüfen Sie nur Thermostate und Regler in den Räumen und informieren Sie bei Auffälligkeiten die Hausverwaltung. Gleiches gilt für ältere Geräte mit Zeitschaltuhr: Uhrzeit, Programm und Betriebsart müssen zum Haushalt passen, denn die Sommerstellung bleibt manchmal hängen, wie der Beitrag Heizung im Sommerbetrieb beschreibt.

Probelauf starten und die Fachkraft rechtzeitig einbinden

  1. Stellen Sie die Heizung an einem milden Tag auf Winterbetrieb und beobachten Sie sie über einige Stunden. Werden die Heizkörper warm, bleibt der Druck stabil und gibt es keine ungewohnten Geräusche, ist der Start gelungen. Notieren Sie, was Ihnen auffällt, und wiederholen Sie die Probe, falls etwas unklar bleibt.

  2. Zeigt die Anlage eine Störung, schalten Sie nicht herum. Die Entstörtaste kommt einmal zum Einsatz, und zwar in der Form, die das Handbuch vorsieht. Danach halten Sie Code und Anzeige fest. Der Beitrag Wartungstermin vorbereiten zeigt, wie sich ein Termin mit Unterlagen und Notizen gut vorbereiten lässt, und liefert auch Fragen an den Betrieb.

  3. Für die Wartung selbst und alles, was am Gerät passiert, steht die Seite Heizungswartung bereit. Wir vermitteln einen Heizungsbetrieb aus der Region. Je früher Sie sich melden, desto weniger drängt es, wenn es draußen friert. Mit einem vorbereiteten Haus lässt sich vieles ruhig klären, was im Notfall hektisch würde.

Kurz zum Mitnehmen

  • Heizraum auf Feuchtigkeit, Geruch und freien Zugang prüfen, den Heizungsnotschalter kontrollieren und Meldungen im Display ablesen.
  • Thermostate durchprobieren, Heizkörper bei Bedarf entlüften und danach den Druck am Manometer ablesen.
  • Wasser zugeben nur, wenn das Handbuch den Schritt zeigt, bei unklarem Druckverlust die Fachkraft anrufen.
  • Bei Öl Füllstand ablesen, bei der Wärmepumpe das Außengerät freiräumen, bei Fernwärme die Übergabestation nicht anfassen.
  • Gehäuse, Gasleitung, Brenner und Elektrik bleiben zu, und wer Gas riecht, geht ins Freie und ruft Gasversorger oder 112.

Therme, Kessel, Wärmepumpe: ein Anruf.

Heizungsdienst anrufen01579 2842272
Heizungsdienst anrufen01579 2842272