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Vermittlung von Heizungsbetrieben in Ruhrgebiet, Sauerland und Siegerland

HeizungsdienstRuhr · Sauerland

Öl, Gas, Wärmepumpe, Fernwärme

Wenn im ganzen Haus die Heizkörper kalt bleiben

Im Treppenhaus begegnen sich die Nachbarn im Pullover, und jeder sagt dasselbe: Bei mir ist es auch kalt. Eine zentrale Heizung versorgt viele Wohnungen zugleich, deshalb trifft ein Ausfall alle gemeinsam. Gerade dann hilft eine klare Reihenfolge, damit die Meldung vollständig ankommt und niemand im Keller an Dingen dreht, die ihn nichts angehen.

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Außeneinheit einer Wärmepumpe mit Reif auf den Lamellen – Wenn im ganzen Haus die Heizkörper kalt bleiben

Erst klären, ob wirklich das ganze Haus betroffen ist

  1. Klopfen Sie kurz bei den Nachbarn, bevor Sie eine Störung melden. Ist nur Ihre Wohnung kalt, liegt es vielleicht am Thermostat, an Luft im Heizkörper oder an einem eigenen Strang. Sind alle Stockwerke betroffen, sitzt die Ursache fast immer in der Zentrale im Keller oder auf dem Dach. Diese Einordnung gehört gleich in die Meldung.

  2. Schauen Sie in der eigenen Wohnung nach, was Sie selbst prüfen dürfen. Stehen die Thermostate auf Stufe drei oder höher, ist die Betriebsart am Raumregler richtig gewählt, und hängt kein Vorhang direkt vor dem Heizkörper? Es klingt banal, aber nicht selten steht ein Regler nach der Reinigung falsch. Hat sich nichts geändert, ist der Fehler größer als ein verdrehter Knopf.

  3. Warmwasser gibt einen weiteren Hinweis. Kommt es noch, läuft die Erzeugung wohl weiter, und das Problem liegt eher im Heizkreis. Ist es ebenfalls kalt, ist vermutlich die Wärmequelle selbst ausgefallen. Notieren Sie beides, denn es hilft der Fachkraft, den Fehler einzugrenzen. Wer mit Nachbarn spricht, sammelt außerdem Beobachtungen aus verschiedenen Stockwerken, die ein genaueres Bild ergeben.

Die Störung geordnet melden und Aufgaben verteilen

Informieren Sie die Hausverwaltung oder den Eigentümer, damit die Meldung dort ankommt, wo der Heizraum verwaltet wird. Gibt es einen Hausmeister, sagen Sie auch ihm Bescheid. Je nach Hausordnung hängt im Keller ein Zettel mit einer Notfallnummer. Eine einzige gebündelte Meldung ist besser als zwanzig einzelne, die sich widersprechen und den Überblick erschweren.

Am Telefon helfen konkrete Angaben: Adresse, Art der Heizung, Anzeige am Regler, seit wann es kalt ist und welche Stockwerke betroffen sind. Fotos vom Display und vom Manometer sind Gold wert. Wie sich ein Fehlercode festhalten lässt, steht im Beitrag Fehlercode notieren und weitergeben. Ein Hausbewohner übernimmt die Meldung, die anderen unterstützen ihn mit Informationen.

Was Bewohner im Keller und Heizraum lassen sollten

  • Der Heizraum ist keine Bastelstube. Gerät, Pumpen, Ventile und Verteiler gehören der Fachkraft, auch wenn die Versuchung groß ist, an einem Rad zu drehen. Prüfen dürfen Sie den Heizungsnotschalter vor dem Heizraum, und zwar nur, ob er auf Ein steht. Alles andere bleibt, wie es ist, damit sich eine Störung nicht zu einer größeren auswächst.

  • Besonders bei Gas und Öl bleibt der Brenner tabu. Riecht es nach Gas, gehen Sie ins Freie und melden es von dort dem Gasversorger-Entstörungsdienst oder der 112, wie es der Beitrag zu Gasgeruch beschreibt. Bei Ölgeruch lüften Sie, rühren nichts an und melden es. Und wer einen Brandmelder hört, folgt den Hinweisen der Hausordnung.

  • Ein Blick auf das Manometer ist erlaubt. Anlagen in Mehrfamilienhäusern arbeiten meist mit anderem Druck als im Einfamilienhaus, deshalb nützt der Einzelwert nur zusammen mit dem Sollbereich im Anlagenbuch. Machen Sie ein Foto und lassen Sie die Zahl unkommentiert weitergeben. Nachfüllen oder Entlüften der Zentralanlage ist Sache der Fachkraft, nicht eines Hausbewohners.

Die eigene Wohnung warm halten, bis die Anlage läuft

Schließen Sie Fenster und Türen zu unbeheizten Räumen und ziehen Sie dichte Vorhänge am Abend vor die Fenster, aber nie direkt vor den Heizkörper. Ein Kaltraum zieht Wärme aus den anderen Zimmern. Wer in einem Raum bleibt und ihn abschließt, hält ihn behaglich. Decken, Wollsocken und ein warmes Getränk erledigen den Rest.
Elektrische Zusatzgeräte stoßen im Mehrfamilienhaus schnell an Grenzen, wenn viele Nachbarn gleichzeitig eines einschalten.
Die Sicherung kann fallen, und dann steht das Haus im Dunkeln. Greifen Sie, falls überhaupt, nur sparsam und mit Aufsicht dazu. Offenes Feuer, Gasherd oder Backofen als Heizquelle sind keine Option, weil sie Vergiftungs- und Brandgefahr bergen.
Denken Sie an Menschen, die besonders auf Wärme angewiesen sind: kleine Kinder, Ältere, Kranke.
Ein Nachbar mit Wärmflasche oder ein Platz im Warmen bei Bekannten kann Gold wert sein. Und Leitungen in ungeheizten Bereichen wie Kellern oder Treppenhäusern frieren bei Dauerfrost irgendwann ein. Die Meldung gehört darum früh abgesetzt, damit der Ausfall nicht unnötig lange anhält.

Kurz zum Mitnehmen

  • Bei den Nachbarn nachfragen, ob das ganze Haus kalt ist, und Warmwasser als Hinweis mit notieren.
  • Hausverwaltung oder Eigentümer gebündelt informieren, mit Adresse, Heizungsart, Anzeige am Regler und betroffenen Stockwerken.
  • Im Heizraum nur den Heizungsnotschalter auf Ein prüfen, Gerät, Pumpen, Brenner und Ventile der Fachkraft überlassen.
  • Riecht es nach Gas, ins Freie gehen und Gasversorger oder 112 rufen, bei Ölgeruch lüften und melden.
  • Wohnung warm halten, Türen schließen, keine Heizquelle mit offener Flamme, elektrische Zusatzgeräte nur sparsam und mit Aufsicht.

Heizung kalt? Wir vermitteln den Heizungsbetrieb.

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