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Vermittlung von Heizungsbetrieben in Ruhrgebiet, Sauerland und Siegerland

HeizungsdienstRuhr · Sauerland

Wenn die Heizung streikt

Gastherme klackert beim Start

Sie drehen die Heizung hoch, und aus dem Gerät kommt ein trockenes Klack, vielleicht mehrfach hintereinander. Dann wird es wieder still, und es bleibt kalt. Ein klackerndes Geräusch beim Einschalten kann harmlos sein, es kann aber auch auf eine Zündstörung hinweisen. Ein paar ruhige Beobachtungen helfen bei der Einordnung.

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Bewohnerin liest im Heizungskeller die Bedienungsanleitung des Kessels – Gastherme klackert beim Start

Was das Klacken im Gerät bedeutet

Ein einzelnes Klack beim Start ist meist ein Ventil oder Relais.

Bei jedem Brennerstart schalten in der Gastherme mehrere Bauteile: Gebläse, Gasventil, Zündelektrode, Pumpe. Das hören Sie als leises Klicken oder Knacken, ohne dass etwas defekt sein muss. Normal ist ein kurzer Ablauf, der in ein gleichmäßiges Brennergeräusch übergeht. Hören Sie genau hin, wie oft und in welchem Abstand es klackt.

Anders klingt ein Schlag oder Knall beim Zünden. Er kann entstehen, wenn sich Gas verzögert entzündet, und gehört nicht zum Normalbetrieb. Auch ein hartes Klopfen, das erst nach einigen Minuten kommt, hat andere Ursachen als ein Zündklack. Merken Sie sich den Zeitpunkt, die Lautstärke und die Zahl der Klacker. Solche Angaben ordnen das Geräusch sauber ein.

Zündung und Abschaltung erkennen

  • Achten Sie darauf, ob am Ende eine Flamme brennt. Geräte haben ein kleines Sichtfenster, durch das ein blaues Flackern zu sehen ist. Fehlt die Flamme, zeigt das Display meist eine Störung an, dazu ein Code. Wie Sie ihn sauber festhalten, steht im Beitrag Gastherme-Fehlercode notieren. Dieser Code ist der wichtigste Hinweis. Fotografieren Sie das Display, bevor Sie etwas anderes tun.

  • Ein Verriegeln nach mehreren erfolglosen Zündversuchen ist eine Schutzfunktion. Das Gerät verhindert so, dass sich unverbranntes Gas im Brennraum sammelt. Auf die Entstörtaste dürfen Sie drücken, wenn die Anleitung es nennt, aber nur ein einziges Mal. Zündet das Gerät danach nicht, ist weiteres Probieren sinnlos und kann die Lage verschlechtern. Lassen Sie es also bei dem einen Versuch.

  • Mehrere Ursachen kommen infrage. Dazu zählen eine verschlissene Zündelektrode, ein verschmutzter Brenner, zu niedriger Gasdruck, die Abgasüberwachung oder geringer Wasserdruck in der Anlage. Welche davon vorliegt, lässt sich nur am geöffneten Gerät messen. Dieses bleibt für Sie zu, auch wenn der Fehler klein erscheint und das Gehäuse sich leicht lösen ließe. Selbst eine Zündelektrode, die harmlos aussieht, wird nur mit Messgerät sicher beurteilt.

Was Sie selbst prüfen können

Beginnen Sie mit dem Wasserdruck. Ein zu niedriger Wert lässt das Gerät beim Start abbrechen, auch wenn die Zündung in Ordnung ist. Den Zeiger lesen Sie wie im Beitrag beschrieben ab: Manometer richtig lesen. Zeigt er deutlich weniger als in der Anleitung, geben Sie diesen Wert am Telefon weiter. Für die Kontrolle genügt ein Blick auf das Manometer.
Prüfen Sie außerdem Regler und Thermostate.
Eine Anforderung muss da sein, sonst läuft die Zündfolge nicht an. Steht die Solltemperatur unter der Raumtemperatur, schaltet das Gerät gar nicht erst. Kontrollieren Sie Betriebsart und Zeitprogramm, und werfen Sie einen Blick auf den Heizungsnotschalter vor dem Heizraum, der auf Ein stehen muss. Das sind schnelle Handgriffe, die keine Werkzeuge brauchen.
Am Gerät selbst bleiben Gas, Brenner, Abgasweg und Elektrik unberührt.
Bei Gasgeruch geht es nicht mehr um das Klacken. Öffnen Sie die Fenster, betätigen Sie weder Schalter noch Licht, schließen Sie den Gashaupthahn, sofern er gefahrlos erreichbar ist, und verlassen Sie das Haus. Draußen melden Sie sich beim Entstörungsdienst des Gasversorgers oder unter der 112. Alles andere ist Sache der Fachkraft.

Wann ein Heizungsbetrieb nötig ist

  1. Klackert das Gerät wiederholt und es bleibt kalt, ist die Fachkraft gefragt. Ein Zündproblem lässt sich ohne Messgeräte weder sicher beurteilen noch beheben. Zum Ablauf bei einer Gastherme-Störung gibt es eine eigene Leistungsseite: Gastherme Störung. Dort sind auch die wichtigen Angaben für den Anruf zusammengefasst. Eine kurze Notiz macht das Gespräch ruhiger und klarer.

  2. Nennen Sie am Telefon Ort, Gerätetyp und Energieträger, dazu die Geräuschbeschreibung, den Code und den Wasserdruck. Der Einsatz läuft über einen vermittelten Heizungsbetrieb aus der Region, der die Zündung am Gerät prüft und die Reparatur durchführt. Die Rechnung stellt der Betrieb direkt. Je genauer das Klackern beschrieben ist, desto besser lässt sich die Lage einschätzen.

  3. Räume lassen sich derweil gut warm halten. Ziehen Sie die Vorhänge zu, lassen Sie Türen und Fenster zu und bleiben Sie in den Zimmern, die noch Wärme halten. Wenn es friert, sollten ungeheizte Nebenräume im Blick bleiben, weil dort Leitungen einfrieren können. Das Gerät selbst bleibt unangetastet, auch wenn die Zeit lang wird und der Wunsch nach einem Selbstversuch groß ist.

Kurz zum Mitnehmen

  • Ein einzelnes Klacken beim Start stammt meist von Ventil, Relais oder Zündelektrode und ist kein Grund zur Sorge.
  • Wiederholtes Klacken ohne Flamme deutet auf eine Zündstörung hin, die das Gerät mit einer Verriegelung beantwortet.
  • Erst den Code notieren, dann entriegeln, sofern die Anleitung es beschreibt, und es dabei bei einem Versuch belassen.
  • Wasserdruck, Solltemperatur, Betriebsart und Notschalter dürfen Sie prüfen, das Gehäuse bleibt geschlossen.
  • Bei Gasgeruch ins Freie gehen und dort den Entstörungsdienst des Gasversorgers oder die 112 alarmieren.

Heizungsdienst für Revier und Sauerland.

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